1. GGP beim BC Wedel vom 18. bis 20. Mai 2018

Es war ein hervorragend ausgerichtetes Turnier beim Gastgeber BC Wedel. Vielen Dank an die Turnierleitung Jörg Unger,  Hans-Jörg Schröder, Andreas Meissner und die vielen Helfer und Helferinnen (die Theke war spitze!!!).

Wir, Sabine und ich, verbanden das Angenehme mit dem Sportlichen. Angenehm war der Aufenthalt und die äußerst freundliche Aufnahme beim BC Wedel. In einer Dreiergruppe, mit meinem „alten“ Vereinskameraden Michael Puse , damals beide BSV München und Ikrami Attalla, vom BC International Berlin, hatte ich eine sehr schwere Auslosung erwischt. Ikrami spielte in der ersten Partie am Freitag Abend ein sehr gutes Match gegen mich und war dabei lange Zeit auf einem 1,0 Kurs. Letztlich verlor ich mit 30:18 in 36 Aufnahmen. Damit war der Fisch eigentlich schon gegessen ;-). Am Samstag gegen Michael Puse stand ich auf verlorenem Posten. Mit 30:17 in 35 Aufnahmen hatte ich das Match verloren und verabschiedete mich aus dem Turnier.

Dann: „Schiffe gucken“ 🙂 am Willkomm-Höft. Es war für uns ein rundum schönes und gelungenes Wochenende in Wedel. Uns, als „Billardtouristen“, hat es rundum gefallen und wir kommen gerne wieder! Vielleicht sieht man sich ja aber schon vorher in Kassel, beim 2. GGP, der vom 13. bis 15. Juli beim Carambolage-Verein Kassel ausgerichtet wird.

Für mich war der „Überraschungsmann“ des Turniers Frank Sudar vom BC Heilbronn. Er erreichte den 2. Platz und verpasste den Sieg gegen einen glänzend aufspielenden Lukas Stamm (BA Berlin) trotz einer 8er Serie im Endspurt knapp mit 30:26.

Eine Riesenserie (15) von Lukas Stamm im Spiel gegen Michael Puse war ein weiteres Highlight dieses Turniers.

Zu den Ergebnissen auf der DBU Seite.

Zusammenfassend: Ein tolles Wochendende an dem wir u.a. Jörg Unger, „Hajo“ Schröder und die AIDA live sehen durften :-)! Viele Grüße, auch an die anderen  Teilnehmer des GGPs, diie nicht nicht namentlich erwähnt wurden, aber dennoch zum Gelingen des Events und vielen schönen Gesprächen beigetragen haben.

 

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Rückblick und Vorschau auf mein Billard-Jahr 2018

Was bisher geschah….

Heute wieder einmal ein kurzer Überblick über das was bisher geschah und ein Ausblick auf die noch vor mir liegenden Billardveranstaltungen. Stand 4.4.2018.

Aufgrund von arbeitsbedingter Auslastung und einigen kleineren gesundheitlicher Probleme, bin ich im letzten halben Jahr kaum zu einem ordentlichen Billardtraining gekommen. Das spiegelte sich auch in meinen Leistungen wieder. In der Dreibandliga (es stehen noch 2 Spiele aus) habe ich 6 Partien gewonnen, 1x Unentschieden gespielt und 5x verloren. Mein GD am großen Tisch ist dementsprechend der schlechteste der letzten Jahre (0,444). Am kleinen Tisch habe ich in der Liga zwei Partien von 2 gewonnen (eine steht noch aus) mit einem GD von 0,822.

Bei der LM Einband Kl.3 am TB erwischte ich einen rabenschwarzen Tag und wurde von 10 Teilnehmern lediglich Achter. Weitere Infos erspare ich Euch!!!

Vier Mannschaften waren am 17.2.18 in Braunschweig am Start. Sehr knapp, ein Partiepunkt besser als der zweite (Braunschweig I) konnten wir, vom CV Kassel, den Titel des Landesmeisters bei den Mannschaftsmeisterschaften am kleinen Tisch gewinnen. Ich gewann zwei meiner drei Partien und spielte einen GD von 0,633. Unsere CV Kassel-Aufstellung: Oliver Pape, Dieter Haase, Lothar Dilcher und Peter Ehrhardt.

Am 10.3.18 fanden die LM Dreiband Kl. IV am MB in Salzgitter und Braunschweig statt. 14 Teilnehmer traten zu den Gruppenspielen an. Im Würgegriff meiner verkrampften linken Bockhand, konnte ich, in einer Vierergruppe meine beiden ersten Partien mehr schlecht als recht siegreich gestalten. Das letzte Match hätte ich nur noch gewinnen müssen und ich hätte im Halbfinale gestanden. Ja „hätte, hätte“. Mein Gegner war Ralph Hirschfeld vom BSC Rot-Weiß Salzgitter. Anmerkung am Rande: die Partielänge war auf 15 Punkte oder 30 Aufnahmen festgesetzt. Nach 5 Hirschfeld-Edelfüchsen mit 2-3 Points als Zugabe obendrauf hatte ich verloren und „Felix“ Ralph die Partie gewonnen. Ich erreichte nur den 9. Platz. 2 Points fehlten mir zum Halbfinale. Jürgen Rötter vom CV Kassel erreichte einen hervorragenden 2. Platz. Salzgitter ist für mich anscheinend kein gutes Pflaster. Vor zwei Jahren spielte ich dort, ebenfalls in einer Vierergruppe (Dreiband kleiner Tisch), gewann 2 Partien, spielte ein Unentschieden und war trotzdem ausgeschieden. Sowas geht auch!
Da fahr ich nicht mehr hin. (Iss nur Spaß!)

Und nun zu meinen geplanten Meisterschaften und Turnieren für den Rest des Jahres. Natürlich kann ich nicht alle Termine wahrnehmen (dann müsste meine Woche 10 Tage haben), aber einige gehören schon seit Jahren zum Standardprogramm. Die Termine in grüner Schrift sind die, an denen ich mich gemeldet habe und ich auch teilnehmen werde.
German-Grand-Prix Serie? Wann??? Wo: CV Kassel, GT Buer und BC Wedel. Ich habe noch keine Infos was die Regularien betrifft. Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen?

Und so geht’s weiter

Samstag, 7. April 2018
Landesmannschafftsmeisterschaft (LMMS) Dreiband am MB. Ausrichter CV Kassel. Teilnehmer: voraussichtlich 4 Teams. (Langendamm, Braunschweig, Hildesheim, Kassel)
Da ich in der laufenden Saison für den VfV Hildesheim am großen Billard spiele, starte ich auch bei der LMMS 2018, die beim CV Kassel stattfindet, für den VfV.

Samstag, 14. April 2018
Landesmeisterschaft Dreiband Kl. 2 kleiner Tisch
Ausrichter CV Kassel.

23. bis 29. April 2018
World-Cup-Dreiband in Antalya (Türkei)
Dort werde ich nicht spielen!

 

Samstag, 28. April 2018
Landesmeisterschaft Einband Kl. II großer Tisch
wird in Salzgitter ausgetragen.

Sonntag, 6. Mai 2018
Dreibandliga Niedersachsen
Hildesheim I – Braunschweiger BC

22. bis 26. Mai 2018
4. Dreiband-Bundespokal-Senioren (Ü60) beim BSV Velbert
Ich bin gemeldet. Es ist meine vierte Teilnahme.

11. bis 17. Juni 2018
World-Cup-Dreiband in Blankenberge (Belgien)
Bin noch unschlüssig. Eventuell Terminüberschneidung mit Eeklo. Wird auch schwer sein überhaupt ins Starterfeld zu kommen.

16. bis 24. Juni 2018
Trophy oft the Legends (Ü65) in Eeklo (Belgien)

Bin gemeldet, erwarte vom Veranstalter noch weitere Informationen.
Eine kleine Auswahl der Teilnehmer gesetzt fürs Hauptfeld: – Raymond CEULEMANS & Ludo DIELIS (Belgique – België), Richard BITALIS (France), Nobuaki KOBAYASHI (Japan), Hans-Juergen KÜHL (Deutschland), José Maria QUETGLAS (España), Rini VAN BRACHT (Nederland), Poul BJERRING (Danmark). Link

16. Und 17. Juni 2018
3. Weser-Dreiband-Cup beim SCB Langendamm
Wäre bereits meine dritte Teilnahme. Habe 2 mal ein Team mit Hamed Mohssen gebildet.
Vorgabemodus mit 2er-Mannschaften. Es bestehen eventuell Terminüberschneidungen.

23. und 24. Juni 2018
Tandem-Pokal beim CV Kassel
Modus Scotch Double. Habe 2x mit Bernd Hiemisch gespielt. Momentan noch nicht gemeldet.

30. Juni 2018
Dick Jaspers Crazy-Billards-Turnier in Rosmalen
War letztes Jahr schon dabei und bin für dieses Jahr schon gemeldet.

2. bis 8. Juli 2018
World-Cup-Dreiband in Porto (Portugal)
Bei mir noch offen. Spiele wahrscheinlich entweder in La Baule oder Porto.

22. bis 28. Oktober 2018
World-Cup-Dreiband in La Baule (Frankreich)
Bei mir noch offen. Spiele wahrscheinlich entweder in La Baule oder Porto.

9. bis 15. Dezember 2018
World-Cup-Dreiband in Hurghada (Ägypten)
Unser jährliche Kurzurlaub zum Saisonfinale am Roten Meer.
Sabine und ich fahren mit Sicherheit zu den Pharaonen. Meine Teilnahme am Turnier ist sehr wahrscheinlich.

 

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Das war 2017: Ein (nicht nur) Billard-Rückblick

In den letzten Monaten war ich hier auf meiner Webseite nicht aktiv, was aber nicht heißt, dass es nichts zu berichten gab! Deshalb hier ein rückwärts-chronologischer Rückblick auf das Jahr 2017 und die Ereignisse der letzten Monate:

Noch nicht lange her ist das Highlight des Jahres. Wie immer führte es uns nach Ägypten:

3. bis 9. Dezember 2017: Hurghada World-Cup (El Gouna)

 

Erstmals konnten wir vom Flughafen Kassel Calden (KSF) unseren jährlichen Kurztrip nach Ägypten starten. Knappe 30 Minuten Fahrzeit sind ein angenehmer Beginn zum 4,5 Stundenflug nach Hurghada. Take Off bei O° Grad C. Landung am Samstagnachmittag bei strahlend blauem Himmel und 26° C. Das hatte schon was!

WorldCup El Gouna 2017

Meine beiden Matches am Sonntag hatten „nichts“. Gegen Bahattin GUNDOGDU aus der Türkei verlor ich mit 21:30. Stark spielte auch mein zweiter und letzter Kontrahent, der Ägypter Samer KAMAL (GD 0,967). 12:30 verloren und dann sechs Tage Urlaub. Nach einer Tages-Bootstour auf dem roten Meer mit Schnorcheln (Sabine) und Delphin-Watching erwartete uns dann am Mittwoch, dem 6.12.17, (in Kassel Clowesabend) ein ganz besonderes Highlight: unser Trip nach Luxor am Nil und in das Tal der Könige. Wir bekamen einen Geheimtipp von unseren Freunden aus den Niederlanden Jolanda und Willem Hofman. Vielen Dank auch an Mohamed Khalil, der alles super organisiert hat. Mit Privat-PKW (kein Touri-Bus) und Chauffeur ging es früh morgens gute drei Stunden durch Wüste und Gebirge. Dann sahen wir das grüne und fruchtbare Tal des Nils vor uns liegen. Tempel und Pharaonengräber wurden uns von Ahmed Mostafa, unserem Private-Tourguide, in perfektem Deutsch erklärt. Autofahren, nachts im tiefsten ländlichen Ägypten ist ein Abenteuer für sich! Eselskarren, Ziegenherden, Kinder, Radfahrer … alles wuselte ohne erkennbares Leitsystem durcheinander. Aber unser Fahrer Amr meisterte mit gefühlt durchschnittlich 80-100 km/h souverän alle Klippen. Auch die ungefähr 30 cm hohen doppelten Bodenwellen, die als kleine Schikane das Tempo hätten eingrenzen können schaffte er ohne Achsenbruch. Um ca. 5 Uhr ging es dann wieder zurück nach El Gouna. Sonnenuntergang und weitere herrliche Bilder der nächtlichen Wüsten und Gebirgsfahrt bleiben uns für immer in Erinnerung. Ein unvergesslicher Tag endete abends gegen 8 Uhr in unserem Hotel, dem MÖVENPICK Resorts & Spa El Gouna.

Temperaturmäßig nicht ganz so sommerlich, aber trotzdem verbunden mit ein bisschen Urlaubsfeeling, war es in Frankreich:

23. bis 29. Oktober 2017: La Baule (FR) World-Cup

Zum zweiten Mal per KFZ an die französische Atlantikküste. Letztes Jahr (2016) war der Startort in der Nähe von Freiburg, diesmal ging es in Kassel los. Zusammen mit Frank Spruzina nahmen wir die ca. 1250 km nach La Baule in Angriff. Ich hatte mich kurzfristig für die Teilnahme entschieden, gemeldet hatte ich mich schon eine Minute nach Öffnung des UMB-Einschreibe-Portals. Frank hatte für sich bereits ein Apartment gebucht, nach Rückfrage wurde uns bestätigt, dass die Räume auch für zwei Personen nutzbar seien. Also alles gut und los gings am Samstag, dem 21. Oktober um 9:30 Uhr bei mir in Kassel. Geplanter Zwischenstopp mit Übernachtung in Chartres, die Stadt liegt ca. 90 Km südwestlich von Paris. Am Sonntagmorgen dann die Weiterfahrt bis zum Zielort La Baule. Überraschung Nr.1: in unserem Apartment stand nur eine ausklappbare Schlafcouch. Frank musste am Montag in der PPP-Q antreten. Ich hatte einen Tag mehr Zeit und spielte am Dienstag in der PP-Q. Überraschung Nr.2: Nach je zwei Partien war unser beider Auftritt beendet!! Ich hatte in meiner 3er-Gruppe zwei Spanier als Gegner.

Gegen Rafael PEREZ, dem Sieger aus seiner PPP-Q Gruppe konnte ich bis zur Pause noch einigermaßen mithalten, dann ging nichts mehr und ich verlor sang- und klanglos mit 13:30. Wenn man glaubt es könne nicht schlimmer kommen, geht immer noch a Bisserl was. Bei mir war es mein zweiter Gegner: Juan David ZAPATA GARCIA (der in dann im Dezember 2017 beim Hurghada WC über die PP-Q bis ins Hauptfeld kam und dort noch seinen Landsmann Javier Palazon schlagen konnte). Gegen mich hatte er seine 30 Punkte in 15 Aufnahmen abgespult und mich mit 30:03 abgeschossen. Urlaub!!! Dann haben wir noch die herrliche Umgebung genossen, waren an der Steilküste in der Nähe von Le Croisic, sahen die Salzfelder von Guerande und den über 10 Km langen und 100 m breiten Sandstrand von La Baule. Am Samstag, dem 28. Oktober 2017 fuhren wir dann, diesmal in einem Rutsch, zurück nach Kassel, Frank dann nochmal 130 Km nach Hildesheim, bzw. Bad Salzdetfurth. Fazit: schlecht gespielt und viel gesehen, aber einen klasse World-Cup erlebt.

Davor waren wir, wie immer verbunden mit unserem Sommerurlaub, eine Woche lang in Portugal:

3. Juli bis 9. Juli 2017: Porto World-Cup 2017

Unser Kurzurlaub begann, wie schon im vorigen Jahr, mit der Fahrt von Kassel zum Flughafen Düsseldorf. Eine kleine aber feine und neu eingerichtete Pension war unsere Unterkunft in Porto, der Stadt des FC Porto und am Fluss Duoro gelegen. Es war bereits unser dritter Urlaub in dieser interessanten Stadt, die auch den Ruf der „heimlichen“ Hauptstadt Portugals hat.

Zum Turnier:
Ich spielte in der PPP-Q und traf dort zuerst auf die Japanerin Ryouko KOBAYASHI. Sie spielte in ihrem ersten Match einen GD von 0,333. „Könnte klappen“ dachte ich. In der 18. Aufnahme hatte ich mir das Denken schon abgewöhnt, denn ich lag mit 8:15 in Rückstand. So gingen wir in die Pause. Danach liefen mir 8 bis 10 Bälle um Millimeter knapp vorbei. Das ist das, was mich, wie immer, total verunsicherte und ich traf nichts mehr. Ryouko gewann mit 30:15 nach 40 Aufnahmen. Der Italiener Stefano MALACRITA war mein nächster Gegner. ¾ der Partie war es ein Kopf an Kopf Rennen. Beim Stande von 21:18 gelangen Stefano, sagen wir mal ein paar glückliche Punkte. Bei mir der alte Trott, hauchdünn vorbei und noch jede Lücke getroffen. So fliegt einem das Match dann doch noch um die Ohren. Ich hatte mit 20:30 das Nachsehen. „Aus die Maus“ und nun Porto genießen. Das taten wir mit einem wunderbaren Tages-Trip in die Weinberge, etwa 70 Km ins Landesinnere, wo der weltbekannte Portwein angebaut wird. Hinfahrt mit dem Zug, zurück dann ca. fünf Stunden mit dem Schiff flussabwärts der Mündung des Duoro entgegen. Wir sahen die Weinberge eine herrliche, teils wilde Landschaft und durchfuhren Schleusen, die einen Höhenunterschied von über 30m ausgleichen mussten. Auf Wiedersehen Porto, bis im Juli 2018!

 

Im Frühsommer haben wir uns einen Abstecher nach Holland gegönnt:

24. Juni 2017:  Rosmalen (NL) Crazy Billards Turnier

„Wir lassen die Ballen knallen“, das ist der Slogan von Dick Jaspers, der dieses Turnier ins Leben gerufen hat. Sinn ist es, in lockerer Atmosphäre, ohne Turnierstress, in Zivilkleidung (leger), mit Spaß am Spiel und ab und zu ein Bierchen (nicht für alle, aber doch die meisten) ein Event zu spielen, der etwas anders ist als die Anderen. Dick kenne ich schon seit über 30 Jahren (meine Zeit beim BSV München) und so folgten wir seinem Aufruf zur Teilnahme. Früh morgens, gegen 5:00 Uhr starteten Sabine und ich Richtung Holland! (wie wir Deutschen sagen). Wir kamen allerdings schon gegen 9:00 Uhr früh in Rosmalen an.

Rosmalen liegt in unmittelbarer Nähe von ´s-Hertogenbosch, wir waren so ziemlich die einzigen Menschen, die sich um diese Uhrzeit in den Straßen bewegten. Da wir in der „Stadt“ weder ein geöffnetes Geschäft noch eine andere Möglichkeit zum Frühstücken fanden, fuhren wir auf gut Glück zu unserer Unterkunft „B&B Papenhoef“, was ca. 5 km vom Spielort entfernt lag. Wir hatten Glück und unsere nette Wirtin tischte uns ein fürstliches Frühstück vom Allerfeinsten auf. Wir können jedem einen Stopp bzw. Übernachtung im Papenhoef empfehlen, ein wirklich netter, sympathischer und hilfsbereiter Familienbetrieb. Das Turnier an sich war schon eins der etwas anderen Art. Eine Geräuschkulisse die ein wenig an eine Karnevalsveranstaltung erinnerte. Die Bekleidung hatte was von Beach-Look gepaart mit individuellen Fantasie-Kreationen. Lagerfeld wäre aus Verzückung auf die Halb-Match-Billards gesprungen. Diese Billards, das muss ich gestehen, hatte ich vorher noch nie gesehen, geschweige denn darauf gespielt. Einige Hochkaräter aus der Dreiband-Billard-Szene hielt dies allerdings nicht von einer Teilnahme an diesem Turnier ab. Wie z.B. Eddy Leppens, Dustin Jäschke (D), Dave Christiani, Eddy Merckx, Peter und Bart Ceulemans, Sander Jonen, Andreas Vollbracht (D) und natürlich auch Dick Jaspers. Der Turniermodus ist knallhart, gespielt wird auf 15 Punkte, der Verlierer kann sich dann einem oder mehreren HEINEKENS zuwenden. Bei 128 Meldungen und das alles an einem Tag muss es auch so sein. Mein Gegner war Kay d‘ Zwart. Ich kam gut in die Partie, führte in der 13 Aufnahme mit 11:10. Dann kam Kay mit zwei Edelfüchsen (plus Schwanz), sozusagen wie „Kay aus der Kiste“, zog an mir vorbei und gewann in Aufnahme 17 mit 15:11. Ich konnte mich dann in die Reihen derer einordnen, die sich bereits den Kaltschalen zugewandt hatten. Eine wirklich gute und außergewöhnliche Veranstaltung, die wir gern im Jahr 2018 wieder besuchen. Danke an Dick Jasper, Mike de Bruin und allen Turnierhelfern für die tolle Organisation!

Vor diesen internationalen Ausflügen hatte der Billard-Sommer mit zwei Veranstaltungen in Deutschland begonnen: 

17. und 18. Juni 2017: SCB Langendamm (Nienburg) 2. Weser-Dreiband-Cup

Wie im Vorjahr traten Hamed Mohssen und Peter Ehrhardt beim SCB Langendamm wieder als Team des CV Kassel an die Billards. Es galt den 3. Platz zu verteidigen, im besten Fall zu verbessern. Dies gelang uns nicht. Wir scheiterten schon in der Gruppenphase. Aber dafür hatten wir einen verlängerten gemütlichen Teil (Grillfleisch und 1-2 Bierchen!) noch vor uns.

23.-27. Mai 2017: 3. Bundespokal Dreiband Senioren beim BSV Velbert 

Bereits meine dritte Teilnahme an diesem, vom BSV Velbert ausgerichtetem Dreiband-Turnier am Matchbillard. Werner Klingberg, H. G. und Beate Lax plus eine Vielzahl von Helfern richteten wieder einen hervorragenden Event für uns, die ältere Generation (60+) aus. Für das leibliche Wohl sorgten die „BSV-Billard-Ladies“ wie immer exzellent. Bierernst sollten die 5 Turniertage nicht über die Bühne gehen, a Bisserl Spaß, gemütliches Beisammensein, ein paar gute (Billard) Sprüche und lockere und entspannte Partien.

 

 

 

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Mein Billard-Sommer: Planung

Nachdem nun die Billardsaison 2016/2017 mit allen offiziellen Veranstaltungen für mich abgeschlossen ist, beginnen nun die Termine, die der reinen Freude am Billardsport dienen:

Los geht es am 23. Mai mit meiner Teilnahme am nun bereits dritten »Deutschen Dreiband Pokal Senioren« (MB) in Velbert. Wie immer hat Werner Klingberg alles perfekt organisiert, seine Ankündigung mit Berichten und Gruppeneinteilung findet ihr hier.

Weiter geht es dann am 17. und 18. Juni mit dem legendären Sommerfest beim SCB Langendamm (2ter Weser Dreiband-Cup). Hier werde ich voraussichtlich, wie bereits im letzten Jahr, wo wir den dritten Platz erreichten, ein Tandem mit Hamed Mohssen bilden. Ein bisschen Bammel, schlecht zu spielen, habe ich ja, ABER überhaupt keine Angst zu verdursten 🙂 (Hansi?!).

Kaum erholt, ist dann noch eine Steigerung möglich. Am Samstag, 24. Juni, wird die Teilnahme bei dem von Dick Jaspers ausgerichteten »Crazy Billiards Turnier« in Holland ein ganz besonderes Highlight meines Billard Sommers :-). In Rosmalen, Holland, in der Nähe von Eindhoven, treffen sich die holländischen Billiardverrückten zu einem Dreibandturnier am Kleinen Billard. Bis zu 128 Spieler können teilnehmen, ich bin dabei! Es gibt dort explizit keine Kleiderordnung! Erlaubt ist, was gefällt, an meinem Outfit bastel ich grade noch:

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WP_20160722_12_48_01_ProDick Jaspers sehe ich dann auf jeden Fall in Porto wieder:

Beim Worldcup, vom 03. bis 09. Juli, wo ich mich zusammen mit Hamed Mohssen gemeldet habe, klingt dann der Billard Sommer mit einer Kombination aus Billard und Urlaub im wunderschönen Porto aus.

Der Urlaubsanteil könnte eventuell größer ausfallen, als der des Billardspielens – und so soll es sein!

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Regional-Oberliga Dreiband: CV Kassel beendet die Saison mit einer 6:12 Heimniederlage

Einen „gebrauchten Tag“ erwischten die Spieler des Carambolage Verein Kassel im letzten Match gegen den Braunschweiger Billard Club. Bei einem Sieg gegen den Dauerkonkurrenten aus Braunschweig hätte das CVK Team noch den 2. Platz in der Abschluss Tabelle erreichen können. Doch kein Akteur in den Reihen des CVK konnte auch nur Normalform erreichen. Mit einem sehr mäßigen Generaldurchschnitt (GD) von 0,400 war Peter Ehrhardt noch Bester (nach GD) der CVK-Mannschaft, obwohl er nur eine Partie gegen Jens Dreyer mit 19:10 gewinnen konnte. Einen GD von 0,350 erzielte Lothar Dilcher und gewann damit erstaunlicher Weise zwei seiner 3 Partien. 15:12 gegen Torsten Bartels und 18:10 gegen J. Dreyer. Unglücklich agierte Jürgen Rötter, der einen GD von 0,375 spielte und dabei zweimal sehr knapp verlor. 17:18 gegen J. Dreyer und 14:16 gegen Thomas Richter. Nach dieser Niederlage beendet der CVK die Saison auf dem 4. Tabellenplatz.

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Rolf Bremmer (CVK) wird Dritter beim Seniorenpokal Einband in Braunschweig

Rolf Bremmer

Rolf Bremmer

Mit dem Gewinn der Bronzemedaille, konnte Rolf Bremmer vom Carambolage Verein Kassel, einen nicht zu erwartenden Podestplatz erkämpfen.

Als Gruppensieger musste er sich im Halbfinale gegen Dieter Voigt vom Braunschweiger Billard Club mit 16:20 geschlagen geben. Im Spiel um den dritten Platz konnte er sich jedoch gegen A. Kranenburg (BBC) durchsetzen.

Peter Ehrhardt vom CV Kassel erreichte den 6. Platz. Hubert Olbrich (CVK) wurde Siebter.

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CVK mit Remis und Sieg beim Saisonfinale: Thomas Kerl mit starken Partien Punkte-Garant.

Thomas Kerl (FB)

Thomas Kerl

Der Carambolage Verein Kassel hatte das selbst gesteckte Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen, bereits nach dem 18. Spieltag unter Dach und Fach gebracht. Zu den beiden letzten Begegnungen, Spieltage 19. und 20., gegen den BC Hilden und die BSG Duisburg, konnten somit den beiden ägyptischen Nationalspielern, Sameh Sidhom und Riad Nady in den Reihen des CV Kassel, die Anreisestrapazen erspart werden. Gegen den BC Hilden, vorab als Titelanwärter Nr. 1 gehandelt, erreichte das Kasseler Team ein unerwartetes Unentschieden. 4:4 endete das Match, bei dem Peter Ehrhardt erstmals an Brett 4 eingesetzt wurde. Er konnte eine Halbzeitführung allerdings nicht verteidigen und verlor gegen Tobias Schramm 26:35. Oliver Pape, an Brett 3 für den CVK im Einsatz, war für die knappen Partieausgänge zuständig. 36:35 gewann er sein Match gegen Torsten Rütten, dem im Nachstoß nur eine Carambolage gelang. Nach 60 gespielten Aufnahmen lautete der Generaldurchschnitt (GD) 0,600:0,583. Jörg Waldhoff, an Brett 2, hatte es mit dem international erfahrenen Routinier Thomas Wildförster zu tun. Eine deutliche Führung von Waldhoff zu Partiebeginn reichte nicht aus, um das Match zu gewinnen. Wildförster kämpfte sich Punkt für Punkt heran, übernahm nach der Pause die Initiative und gewann die Partie mit 40:27 in Aufnahme 46. (GD 0,870:0,587). Ein bekannter Name im nationalen und internationalen Billardsport lautet Dieter Großjung. In den Reihen der Hildener Mannschaft traf die Nr. 1 auf Kassels Spitzenspieler Thomas Kerl. Außergewöhnlich ruhig und konzentriert ließ T. Kerl seine spielerischen Fähigkeiten aufblitzen und führte über die gesamte Partie, wenn auch knapp mit 5 bis 6 Points und siegte mit 40:37 nach nur 29 Aufnahmen. Ein GD von 1,379 zu 1,276 ist auch im internationalen Vergleich eine bemerkenswerte Leistung. Dem CV Kassel gelang ein überraschendes Remis und ein nicht zu erwartender Punktgewinn.

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v.l.n.r.: Oliver Pape, Thomas Kerl, Peter Ehrhardt, Jörg Waldhoff Zwei Daumen oben = Gewonnen! – Ein Daumen oben = Dabei gewesen!

Jürgen Rötter, der zusammen mit Peter Ehrhardt in der Stammmannschaft im Oberliga-Team des CV Kassel spielt, kam an Brett 4, gegen die Billard-Sportgemeinschaft Duisburg ebenfalls zu seinem Ersteinsatz in der 2. Bundesliga. Rötter hatte einen guten Start in das Match. Frank Nietzsch (BSG Duisburg) lag zeitweise bis zu 10 Punkten im Rückstand, konnte sich aber im Laufe der Partie auf 5 Points herankämpfen. Doch im Schlussspurt setzte sich Rötter nochmals ab und siegte mit 34:26 in 60 Aufnahmen. (GD 0,567:0,433). An Position 3 spielte Oliver Pape (CVK) gegen Udo Krause. Eine Partie in der sich keiner der beiden Kontrahenten einen größeren Vorsprung herausspielen konnte. Ein 33:33 war das logische Endergebnis nach 60 Aufnahmen. (GD 0,550). Kassel führte mit 3:1 nach Partiepunkten.
Jörg Waldhoff, ein Match gegen Hayrettin Fasal, mit äußerst wechselndem Verlauf. Nicht mehr zu erwarten war der Sieg von Waldhoff nach einer Serie von 9 Points von Fasal und einem Vorsprung von 12 Punkten zur Hälfte der Partie. Waldhoff konterte und erspielte zum Matchende eine riesige Ballfolge von 29 Punkten in 12 Aufnahmen. Mit 40:35 konnte J. Waldhoff den Tisch mit einem legendären Sieg verlassen. (Partiestatistik: Aufnahmen 35, Höchstserien 8/9, GD 1,143:1,000). Nochmals toppen konnte Thomas Kerl seine Leistung vom Vortag. Gegen die Nr. 1 auf Duisburger Seite, Sascha Ciupke, gewann T. Kerl in einem spannenden und sehr engen Match, diesmal in nur 27 Aufnahmen mit 40:38. Mit nochmals einem hochklassigem GD von 1,481 zu 1,407 sicherte Thomas Kerl dem CV Kassel einen 7:1 Sieg in der letzten Partie der Saison.

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v.l.n.r.: Oliver Pape, Thomas Kerl, Jörg Waldhoff, Jürgen Rötter

Trotz „ersatzgeschwächter Mannschaftsaufstellung“ konnte das CVK-Team am Wochenende 3:1 Punkte holen und den, nicht zu erwartenden, 6. Tabellenplatz in der Endabrechnung erreichen. Der Carambolage Verein Kassel spielt auch in der Saison 2017/2018 in der 2. Bundesliga Dreiband.

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Kassel spielt auch in der Saison 17/18 in der Dreiband-Bundesliga

info-Logo-CVKSaisonabschluss mit zwei Heimspielen für den Carambolage Verein Kassel. Das Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen, haben die Dreiband-Cracks des CV Kassel vorzeitig umgesetzt. Vor den letzten beiden Heimspielen, gegen den BC Hilden und gegen die BSG Duisburg kann der CVK nicht mehr auf einen der beiden Abstiegsplätze rutschen. Das Saisonfinale findet am Samstag und Sonntag, dem 22. und 23. April in den Clubräumen des CV Kassel in der Bergshäuser Str. 40 (Kassel-Waldau) statt. Der BC Hilden ist am Samstag ab 14 Uhr Gast beim CVK, am Sonntag ab 11 Uhr erwartet der CVK das Team der BSG Duisburg. Billardinteressierte und Zuschauer sind wie immer herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Voraussichtliche Mannschaftsaufstellung:

Samstag: Thomas Kerl, Jörg Waldhoff, Oliver Pape, Peter Ehrhardt

Sonntag: Thomas Kerl, Jörg Waldhoff, Oliver Pape, Jürgen Rötter

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Lothar Dilcher gewinnt Seniorenmeisterschaft Cadre 35/2

Ungeschlagen und mit einem guten Generaldurchschnitt von 7,93 gewann L. Dilcher vom Carambolage Verein Kassel die Seniorenmeisterschaft in der Disziplin Cadre 35/2. In zwei Gruppen mit jeweils 5 Akteuren wurde das Turnier in den Vereinsräumen des CVK ausgespielt. In der Gruppe A wurde Dilcher mit 8:0 Gewinnpunkten Erster, den zweiten Platz sicherte sich, etwas überraschend, Thomas Schopf ebenfalls vom CV Kassel.

WEB-klein-Lothar Dilcher (02)Erster in der B-Gruppe wurde Michael Löbel (Kasseler Billard Club) vor Jochen Wendland vom Braunschweiger BC. Im ersten Halbfinale setzte sich Dilcher gegen Wendland mit 130:96 nach 15 Aufnahmen durch (GD 8,66:6,40). Das 2. Halbfinale gewann M. Löbel mit 87:29 gegen T. Schopf (15 A / GD 5,80:1,93). Das Match um den dritten Platz endete mit einem Sieg von Wendland gegen Schopf. (78:42). Das Finale war eine klare Angelegenheit für L. Dilcher. Er besiegte M. Löbel mit 143:63 (15 A / GD 9,53:4,20) und erzielte auch noch die Turnierhöchstserie von 55 Points in Folge. Die weiteren Platzierungen der CVK Teilnehmer: 7. Hubert Olbrich, 8. Rolf Bremmer, 9. Bruno Kopp.

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Spielankündigung Saisonfinale

Plakat Heimspiel Hilden_Duisburg_1_ Plakat Heimspiel Hilden_Duisburg_2_

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